Unterlüß am 8.Mai 2018
On-line gesetzt am 9. Mai 2018
Rubrik : Weder Produktion noch Export von Waffen!

Pilgerweg des Friedens in Unterlüß

9. Mai 2018 Celler Presse/ Autorin Melina-Borchert

UNTERLÜß. Zu einem Pilgerweg des Friedens in die Südheide sind rund 40 Pilgerinnen und Pilger am Dienstagnachmittag der Einladung des kirchlichen Arbeitskreises (...)

Auszüge aus einem Vortrag von Luise Schramm
On-line gesetzt am 1. April 2018
zuletzt geändert am 2. April 2018
Rubrik : Die Flamme nähren, nicht die Asche bewahren / Feed the flame instead of conserving the ashes

Luise Schramm hat eine interessante, gut recherchierte Dissertation zum Verhältnis der Evangelischen Kirche zur Anti-AKW-Bewegung am Beispiel Brokdorf geschrieben.
Mit 452 Seiten ist das Buch mit der Doktorarbeit recht umfangreich geworden. Wer sich das Buch nicht kaufen kann, sollte bei der nächsten Unibibliothek nachfragen, ob es zum Ausleihen vorhanden ist. Luise hat bei einer Akademietagung in Jena einen zusammenfassenden Vortrag gehalten. Als Ermunterung, in die Lektüre einzusteigen, findet Ihr unten in einer pdf-Datei den Vortragstext und hier folgend eine kürzere Version, d. h. ohne den ersten Teil des Vortrags, der sich mit Martin-Luther Kings Wirken beschäftigt

......

nach Gorleben

Gewaltfreie Aktionsgruppen und die Graswurzelbewegung

Mit der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung erhielt Gandhis Konzept immensen Auftrieb. Auch die amerikanische (...)

Wolfgang Hertle
in den frühen 70er Jahren
von Wo
On-line gesetzt am 8. März 2018
zuletzt geändert am 3. April 2018
Rubrik : Texte in deutscher Sprache

Fortsetzung

Ökologie im Wahlkampf

Der Tod des Staatspräsidenten Georges Pompidou am 2. April 1973 stellte die Ökologiebewegung zwei Jahre früher als erwartet vor die Entscheidung, ob sie sich mit einem eigenen Kandidaten an den (...)

Wolfgang Hertle
in den frühen Siebziger Jahren - Teil 1
von Wo
On-line gesetzt am 4. März 2018
zuletzt geändert am 3. April 2018
Rubrik : Texte in deutscher Sprache

Vorbemerkung:
Zusammenfassende Darstellungen ökologischer, antimilitaristischer und gewaltfreier Bewegungen besitzen einen gewissen Seltenheitswert. Die direkt Beteiligten finden oft nicht genügend Zeit und Abstand, um mehr als aktuelle Berichterstattung, Darstellung theoretischer Positionen und Selbstdarstellungen mit werbendem Charakter zu leisten. Machen sich nun Außenstehende daran, diese publizistische Lücke zu füllen, kann es geschehen, daß die Betroffenen Schwierigkeiten haben, sich in der Darstellung wiederzuerkennen. Diese Gefahr erhöht sich noch, wenn man aus dem Ausland beobachtet. Trotz der Gefahr von Fehleinschätzungen dürfte jedoch die Betrachtung einer so umfangreichen und vitalen Erfahrung für die derzeit noch schwache und auch im politischen Bewusstsein noch nicht sehr weit entwickelte gewaltfreie und ökologische Bewegung in Deutschland von Nutzen sein.

Was heißt hier „Ökologie" und was „Bewegung"?

Die Begriffe „Ökologie" und „Bewegung" sollen hier vorweg geklärt werden, denn der eine ist noch ziemlich unbekannt und der andere historisch belastet.

Unter Ökologie wird hier nicht die interdisziplinäre (...)

Stoppt den Rüstungskonzern Rheinmetall
On-line gesetzt am 17. Februar 2018
zuletzt geändert am 22. Februar 2018
Rubrik : Weder Produktion noch Export von Waffen!

Öffentlicher Aufruf zum Whistleblowing an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der RHEINMETALL AG (Düsseldorf/Berlin):

Informieren Sie die Öffentlichkeit umfassend und rückhaltlos über die Hintergründe der in Rede stehenden in Teilen illegalen (...)

Dokumentation
aus Nr. 1 / 1972 der Zeitschrift graswurzelrevolution
von Wo
On-line gesetzt am 11. Februar 2018
Rubrik : Fondements - Grundsätzliches

Vorbemerkung der Redaktion „gewaltfreie aktion“ - Vierteljahreshefte für Frieden und Gerechtigkeit, in Heft 13/14, 3.+4. Quartal 1972:

Im Sommer dieses Jahres begann die Basisgruppe „Gewaltfreie Aktion Augsburg" mit der Herausgabe einer neuen Zeitschrift zur Theorie und Praxis der Gewaltfreiheit mit dem Titel „graswurzelrevolution" und dem Untertitel „Zeitschrift für gewaltfreie, sozialistische Gesellschaftsveränderung durch Macht von unten". Die „gewaltfreie aktion" hat schon in der vergangenen Zeit mit den Freunden in Augsburg zusammengearbeitet und wird das auch weiterhin tun. Theodor Ebert schrieb anlässlich der ersten Nummer u. a. an die Redaktion. „Ich würde mich freuen, wenn es Ihnen gelingen würde, diese Zeitschrift regelmäßig und in kurzen Abständen herauszubringen. Sie könnte dann eine sehr wichtige weitere Zeitschrift zur gewaltfreien Aktion und zur Anregung von Basisaktivitäten werden. Meiner Ansicht nach brauchen wir eine große Vielfalt von Zeitschriften, die sich mit den Problemen der gewaltfreien Aktion befassen, da jede Zeitschrift notwendigerweise eine gewisse Spezialisierung vornehmen muß und eine gewisse Verengung des Blickfeldes auftritt."

An dieser Stelle drucken wir nun den programmatisch zu verstehenden Einführungsartikel der ersten Nummer:

Das GWR-Redaktionskollektiv ist es seinen Lesern schuldig, den Namen der Zeitung zu erklären. Das Bild der Revolution, die von den „Graswurzeln" ausgeht, bedeutet zunächst, dass die Macht von der Basis auf einer möglichst breiten Ebene ausgehen (...)

Wolfgang Hertle
Eindrücke von der zweiten Bauplatzbesetzung in Wyhl
von Wo
On-line gesetzt am 30. Januar 2018
Rubrik : Apprendre par des exemples pratiques - Aus praktischen Beispielen lernen

Am 18. Februar 1975 besetzten badische und elsässische Atomkraftgegner den Bauplatz des geplanten Kernkraftwerks bei Wyhl (Kaiserstuhl). Frauen, Kinder und Männer stellten sich vor die Baumaschinen und brachten diese zum Stillstand, um ihre bedrohte Heimat zu schützen.

Eine erste Räumung durch ein großes Aufgebot an Polizei folgte am 20. Februar. Die untergehakt singenden Besetzer wurden aus dem Gelände im Wald entfernt .
Am darauf folgenden Sonntag, den 23. Februar fand im Rheinauewald eine Großdemonstration statt. Nach der Demonstration durchbrach die Menge einen Polizeicordon und besetzte das Gelände für rund neun Monate. Diese von der Bevölkerung getragene Protest verhinderte den Bau des AKW Wyhl und führte überregional zum Aufschwung der Anti-AKW-Bewegung, die maßgeblich den Ausstieg aus dem Atomprogramm in Deutschland herbeiführte.
Wolfgang Hertle beobachtete einige Szenen bei der zweiten Besetzung, die zeigen, dass einige "Radikale" beinahe den Erfolg der Aktion verhindert hätten.

Sowohl bei der ersten Platzbesetzung in Wyhl als auch bei der gewaltsamen Räumung durch die Polizei war von der protestierenden Bevölkerung die konsequente Gewaltvermeidung durchgehalten worden. In die zweite Platzbesetzung mischte sich, wenn auch (...)

On-line gesetzt am 22. Januar 2018
Rubrik : Die Flamme nähren, nicht die Asche bewahren / Feed the flame instead of conserving the ashes

Seniorenblockade in Mutlangen vom 08. - 10. Mai 1986

Zum 41. Jahrestag des Kriegsendes in Europa leisteten über 500 Menschen gewaltfreien Widerstand gegen die in Mutlangen bei Schwäbisch Gmünd stationierten atomaren Pershing II-Raketen der USA.

Ehemalige Kriegsteilnehmer, Kriegsopfer, Witwen und Waisen, dazu viele junge Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet störten drei Tage lang empfindlich den Manöver- und Militärbetrieb, entschlossen und gewaltfrei, voller Wut, Verzweiflung und auch Hoffnung.

Die Filmemacherin Karin Hoffmann verdichtete die Erlebnisse dieser 3 Tage zu einem 30-minütigen Video unter dem Titel: "Wer Recht zu Unrecht macht... Seniorenblockade nach Tschernobyl". Der Film zeigt sowohl die vielfältigen Aktionen als auch die ethischen und politischen Motive der Teilnehmenden. Er ist ein beeindruckendes Zeugnis der persönlichen Konsequenzen, die die Teilnehmer aus ihrem Erleben der Nazizeit und der atomaren Aufrüstung gezogen haben.

In der Pressehütte Mutlangen gibt es auch die Dokumentation "Mutlangen 1983 - 1987: Die Stationierung der Pershing II und die Kampagne Ziviler Ungehorsam bis zur Abrüstung".
Eine Online-Version der Dokumentation mit einer Suchfunktion für Namen und Begriffe ist auf www.pressehuette.de

Wolfgang Hertle
Lasst uns selbst unsere Geschichte schreiben !
von Wo
On-line gesetzt am 16. Januar 2018
zuletzt geändert am 22. Januar 2018
Rubrik : Die Flamme nähren, nicht die Asche bewahren / Feed the flame instead of conserving the ashes

Zur Anregung weiterer Arbeiten hier eine Reihe von links zu Theorie und Praxis der Bewegung für gewaltfreie Gesellschaftsveränderung

„Geschichte wird von den Siegern geschrieben", zumindest trifft das auf die herrschende, d.h. die überwiegend verbreitete Version zu. Seitdem ich Mitte der 60er Jahre begann, mich mit der gewaltfreien Bewegung zu beschäftigen, fiel mir auf, wie (...)

Mururoa 1973
„Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv!“
von Wo
On-line gesetzt am 5. Januar 2018
zuletzt geändert am 4. März 2018
Rubrik : Die Flamme nähren, nicht die Asche bewahren / Feed the flame instead of conserving the ashes

Als sich am 5. August 1973 die Unterzeichnung des Moskauer Atomsperrvertrages zum zehnten Male jährte, stellte Alva Myrdal, die schwedische Delegierte bei der Genfer Abrüstungskonferenz fest, daß dies ein „Tag der Trauer" sei. Dem Verbot der Testversuche in der Atmosphäre - auf welche die USA, Großbritannien und die UdSSR verzichten konnten, weil sie ihre Bomben weit genug entwickelt hatten - folgte nicht nur kein Verbot der unterirdischen Versuche, sondern Frankreich und China fuhren unbeirrt fort, durch ihre Tests die Atmosphäre zu verseuchen. Der Starrsinn der französischen Regierung deutet darauf hin, dass sie in einem politisch oder zunächst auch nur militärisch geeinten Europa von den USA die politische und militärische Führung übernehmen möchte.

Bei der Kampagne gegen die französischen Atombombentests ging es also um zweierlei: einmal um den unmittelbaren Kampf gegen die Verseuchung der Atmosphäre um das Mururoa - Atoll und damit auch um die Gefährdung der neuseeländischen und australischen (...)

Ernst-Ludwig Iskenius
On-line gesetzt am 29. November 2017
zuletzt geändert am 1. Dezember 2017
Rubrik : Widerstand gegen Atomwaffen - Resistance against nuclear weapons

Die fortgesetzte atomare Bedrohungslage

Heute bedrohen uns zwar nicht mehr wie in den 1980er Jahren etwa 70.000 Atomwaffen, sondern „nur“ noch etwa 15.000, die aber nach wie vor das Mehrfache der Sprengkraft besitzen, um die ganze Welt zu (...)










auf dem Web

     
Toujours les anti-nucléaires, beaucoup (...)
Le blog de la Maison de la Résistance à la (...)
Site d’un groupe d’actions au Wendland, (...)
Il s’agit du site de la campagne x-tausendmalquer

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