On-line gesetzt am 28. Oktober 2016
zuletzt geändert am 31. Oktober 2016
Rubrik : Weder Produktion noch Export von Waffen!

So oder so ähnlich könnte man das deutsche Außenhandelscredo zusammenfassen.
Insgesamt betrachtet könnte es auch einfacher lauten – Wir exportieren mehr Munition und beliefern mehr Krisen- und Kriegsregionen.

Insgesamt hat der zuständige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erstmals hinsichtlich des leichten Rückganges von Kleinwaffenexporten Wort gehalten und den Export nach dreimaliger Steigerung begrenzt. Der Wert der Genehmigungen für Kleinwaffen sank in den ersten sechs Monaten 2016 binnen (...)

Larzac
On-line gesetzt am 20. November 2016
zuletzt geändert am 8. Dezember 2016
Rubrik : Aktuelle Aktionen / action actuelles /

Überkam den Generalstab des Heeres und die Präfektur des Departements Aveyron die Panik wegen ein paar Linksradikalen? Dies lässt jedenfalls der katastrophale Umgang der Behörden mit der traditionellen Feier zum 11. November vermuten.

Am 11.11. sollte die Parade der 13. Halbbrigade der Fremdenlegion auf den Straßen von Millau stattfinden, zum ersten mal seit die Einheit (ab Mitte 2015) von den Vereinten Arabischen Emiraten auf die Larzac - Hochebene verlegt wurde.

Der Grund für die Absage ?

Ein Aufruf des linksextremen (...)

Erfolgreiche Protestegegen Waffen-Dealer
On-line gesetzt am 1. Dezember 2016
zuletzt geändert am 2. Dezember 2016
Rubrik : Weder Produktion noch Export von Waffen!

Es gibt auch gute Nachrichten! Heute (am 30. 11. 16) wird im Stadtanzeiger auf Seite 24 berichtet, dass „die Köln-Messe den Veranstaltern der Militär- und Waffentechnik-Messe für 2018 eine Absage erteilt hat. Nach der letzten Messe in Köln 2014 hatten SPD, Grüne und Linke gefordert, dass die Messe (...)

Rheinmetalls Gewinne steigen
On-line gesetzt am 3. Dezember 2016
Rubrik : Weder Produktion noch Export von Waffen!

Die derzeitige Weltlage fördert die Nachfrage nach Kriegsgerät aller Art. Davon profitiert auch Düsseldorfs Waffenschmiede Rheinmetall. Sie konnte ihren Umsatz in letzter Zeit kräftig steigern. Die Politik hilft dabei nach Kräften mit. Und dank einer vorausschauenden Geschäftsstrategie hat das Unternehmen noch nicht einmal Rüstungsexport-Kontrollen zu fürchten.

Um neun Prozent auf 1,9 Milliarden Euro erhöhte sich der Rheinmetall-Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres. „Wir profitieren mit unserer Defence-Sparte vom wachsenden Bedarf vieler Länder zur Sicherheitsvorsorge, sowohl in zivilen wie in militärischen Bereichen“, erklärt die (...)

Verhandlungen wegen Zaun- und Flugblattaktionen in Büchel
On-line gesetzt am 16. Januar 2017
Rubrik : Keine Atomwaffen in Deutschland und anderswo

Gerichtsverhandlung am 1.2.2017 wegen Zaunaktion vom 9.8.2016 in Büchel

Das Amtsgericht in Cochem, Ravenéstr. 39, hat für Mittwoch, den 1. Februar um 09:45 Uhr die Verhandlung wegen einer Aktion des Zivilen Ungehorsams aus Protest gegen die Atomwaffenlagerung in Büchel terminiert. Am letztjährigen (...)

Gorleben – seit 40 Jahren unser WUNDER PUNKT
Pfingstfreitag 2.6.2017
On-line gesetzt am 16. Januar 2017
Rubrik : Gorleben im Bewusstsein behalten

Von 14:00 bis in die Nacht hinein sind wir wieder am Belugadreieck vor dem Erkundungsbergwerk Gorleben.

Wir laden euch ein am Ort der Empörung mit uns bunt, frech und widerständisch zu sein.

Die Schutzhütte auf dem Salinasgelände wird zum Kino “X-BOXX – strahlende Musikvideo Clips”.

Im neuen (...)

Befreit die Colbitz-Letzlinger Heide !
On-line gesetzt am 17. Januar 2017
zuletzt geändert am 15. Februar 2017
Rubrik : Weder Produktion noch Export von Waffen!

Am 14. Februar 2017 hat das Amtsgericht Bonn erneut zwei Aktivisten der Friedensbewegung wegen einer Aktion auf dem Truppenübungsgelände Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide (Sachsen-Anhalt) im Jahre 2015 zu einer Geldbuße von jeweils 100 bzw. 400 Euro verurteilt. Schon zuvor waren im Januar (...)

Sonntag, 19. Februar, 12.00 Uhr, Wald statt Kohle und Aktion Rote Linie
Rettet den Hambacher Forst !
On-line gesetzt am 24. Januar 2017
zuletzt geändert am 19. Februar 2017
Rubrik : Schluss mit der Nutzung fossiler Energien

Fast 6000 Menschen bei den Waldspaziergängen, mehr als 13000 Unterzeichner der Petition zur Rettung des Hambacher Forstes - wir werden immer mehr - wir machen dem IrRWEg ein Ende.

Der Hambacher Forst – oder was davon noch übrig ist und vielleicht gerettet werden kann?

Am 19. Februar findet der (...)

"Grenzen öffnen für Menschen - Grenzen schließen für Waffen"
10. bis zum 16. Juli 2017
On-line gesetzt am 21. Februar 2017
Rubrik : Weder Produktion noch Export von Waffen!

Deutschlandweite Aktionswoche gegen Rüstungsexporte

Für die Zeit vom 10. bis zum 16. Juli 2017 ruft Ohne Rüstung Leben in Kooperation mit der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" zu einer Aktionswoche gegen deutsche Rüstungsexporte auf.

Mit einstündigen Transparentaktionen an möglichst (...)

On-line gesetzt am 21. Februar 2017
Rubrik : Gorleben im Bewusstsein behalten

Kaum zu fassen:
am 22. Februar 2017 sind schon 40 (vierzig!) Jahre vergangen, seitdem Gorleben zum Standort für ein "Nukleares Entsorgungszentrum" (NEZ) benannt wurde. Die damals maßgebenden politischen Gründe für diese Wahl an der deutsch-deutschen Grenze sind längst aufgedeckt und überholt, die geologische Unbrauchbarkeit für ein atomares Endlager ist gleich geblieben und längst erwiesen. Und dennoch ist der Konflikt wahrscheinlich noch immer nicht beendet.Dabei können Industrie und Staat froh sein, dass grosse Teile des NEZ, wie die WAA inzwischen längst gestrichen sind.

Zur Erinnerung an die lange Widerstandsgeschichte

Obrigheim-Neckarwestheim
Kein Castortransport auf dem Neckar !
On-line gesetzt am 22. Februar 2017
Rubrik : Transports d´uranium et de déchets nucléaires / Atommüll- und Urantransporte

Heilbronn (LiZ). Der "grüne" baden-württembergische Strom-Konzern und AKW-Betreiber EnBW beabsichtigt nach eigenen Angaben, in der kommenden Woche den geplanten Transport radioaktiver Brennelemente in CASTOR-Behältern auf dem Neckar zu testen. Die Anti-AKW-Bewegung bereitet derweil den Widerstand vor.

Die 342 abgebrannten hochradioaktiven Brennelemente aus dem 2005 abgeschalteten AKW Obrigheim sollen nach dem Willen des "grünen" Atom-Konzerns EnBW ins "Zwischen"-Lager des AKW Neckarwestheim transportiert werden. Eine Genehmigung für diesen Transport hat EnBW bereits vom pseudo-grünen (...)











Die 342 abgebrannten hochradioaktiven Brennelemente aus dem 2005 abgeschalteten AKW Obrigheim sollen nach dem Willen des "grünen" Atom-Konzerns EnBW ins "Zwischen"-Lager des AKW Neckarwestheim transportiert werden. Eine Genehmigung für diesen Transport hat EnBW bereits vom pseudo-grünen Atom-Minister Franz Untersteller erhalten.

Nun beabsichtigt EnBW nach eigenen Angaben, die Verschiffung in der kommenden Woche mit leeren CASTOR-Behältern zu proben. EnBW will hierzu einen Frachtkahn einsetzen, der angeblich unsinkbar ist. Trotz der riskanten Route über den Neckar müßte hierbei das Stadtgebiet von Heilbronn fünfmal durchquer werden. Die gesamte für diesen CASTOR- Transport vorgesehene Strecke beträgt rund 50 Kilometer, in deren Verlauf sich sechs Schleusen und etliche Brücken befinden.

Das im Jahr 2005 nach 37 Jahren Betrieb abgeschaltete AKW Obrigheim wird seit 2008 nach und nach abgerissen. Aus wissenschaftlicher Sicht sprechen hingegen etliche Gründe dafür, daß es am vernünftigsten wäre, ein stillgelegtes Atomkraftwerk zunächst 50 Jahre lang im "sicheren Einschluß" zu belassen, bis ein großer Teil der Radioaktivität abgeklungen ist .
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Beim Abriß eines Atomkraftwerks fallen große Mengen radioaktiven Mülls an. Der weit überwiegende Teil hiervon soll per "Freimessen" als unbedenklich deklariert werden und zum Teil auf Hausmülldeponien oberflächennah eingelagert werden und zum Teil im Untergrund neuer Autobahnen oder im Metallrecycling verschwinden.

Der EnBW-Konzern und die "schwarz-grüne" Landesregierung versuchen, der Bevölkerung zu suggerieren, daß am AKW-Standort Obrigheim schnell die vielbeschworene "grüne Wiese" realisiert werden könne.....

Auch das "Zwischen"-Lager des weiterhin in Betrieb befindlichen baden-württembergischen AKW Neckarwestheim ist keineswegs sicher. Als bundesweiter Sonderfall wurde dieses Lager in zwei Tunnelröhren eines ehemaligen Steinbruchs errichtet. Da hier permanent Grundwasser abgepumpt werden muß, wird der Kalkstein im Untergrund mehr und mehr ausgewaschen. Die dabei entstehenden Hohlräume müssen regelmäßig mit Beton verfüllt werden - eine Notlösung. Auch in dem "Zwischen"-Lager des AKW Neckarwestheim wurden in den vergangenen Jahren
verrostete Atommüll-Fässern entdeckt.

Im Januar 2015 hatte das Bundesverwaltungsgericht Leipzig das "Zwischenlager" im stillgelegten schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Brunsbüttel für illegal erklärt (Siehe unseren Artikel v. 16.01.15). Aus der Urteilsbegründung folgt zudem, daß sämtliche 16 "Zwischenlager" in Deutschland illegal sind. Allein 12 dieser "Zwischenlager" wurden in der Ära von "Rot-Grün" zwischen 1998 und 2005 im Zuge des "Atom-Ausstiegs" genehmigt. Alleiniger Zweck dieser Genehmigungen war, auf diese Weise den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke rechtlich abzusichern.

Aus einem geheim gehaltenen Gutachten der Bundesregierung aus dem Jahr 2003, das von der staatlichen Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) erstellt wurde, geht hervor, daß ausnahmslos alle Atomkraftwerke in Deutschland nur unzureichend gegen einen Unfall oder Angriff aus der Luft geschützt sind. Das Triebwerk eines Passagierflugzeugs - und besonders jene eines Airbus A380 - durchschlägt die Betonhülle des Reaktorgebäudes. Und da auch die Betonwände der "Zwischen"-Lager allenfalls 120 Zentimeter dick sind - in etlichen Fällen sogar nur 85 Zentimeter dick - ist klar, daß diese noch weniger gegen Terrorangriffe geschützt sind als die Reaktorgebäude mit ihren runden Betonkuppeln. Es wäre daher immer noch weniger riskant, die abgebrannten Brennelemente im AKW Obrigheim zu belassen, als diese ins AKW Neckarwestheim zu transportieren. CASTOR-Behälter mit ihrem hochradioaktiven Inventar müssen weiterhin für viele Jahre gekühlt werden. Allein der Ausfall der Kühlung eines "Zwischen"-Lagers infolge eines Terroranschlags kann eine Katastrophe verursachen.

Da weltweit bis heute kein geeigneter Ort gefunden wurde, an dem hochradioaktiver Atommüll für Millionen Jahre sicher gelagert werden könnte, muß damit gerechnet werden, daß die heute als "Zwischen"-Lager deklarierten Atommüll-Deponien zu ewigen Provisorien werden.
Scheinlösungen wie der Hin- und Her-Transport von Atommüll helfen da nicht weiter.

Seit dem 21. Januar diesen Jahres besuchen Aktive des Bündnisses ’Neckar-castorfrei!’ die Anrainer-Gemeinden, um Menschen an der 50 Kilometer langen Transportstrecke über die Risiken der CASTOR-Transporte aufzuklären. Die Umwelt-Organisatiion ’Robin Wood’ unter- stützt die Demonstration, zu der das Bündnis für 4. März um 13:00 Uhr zum Kiliansplatz in Heilbronn aufruft: www.neckar-castorfrei.de

Siehe hierzu auch:

http://www.beobachternews.de/2017/01/19/gegen-castortransport-auf-dem-neckar/

Protest-Bündnis informiert in den Gemeinden am Neckar:
Infowelle gegen Castor-Transport gestartet

Aktuell:
Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn

ENBW-CASTOR-PROBEFAHRT: EIN HOLPRIGER START

Anders als von der EnBW für die Castor-Probefahrten auf dem Neckar angekündigt, nahm der Schubverband heute in Obrigheim keine (Leer-)Castoren auf, sondern fuhr an der unbenutzbaren Schiffsrampe vorbei in Richtung Neckarwestheim und parkt heute Nacht an der Schleuse in Bad Friedrichshall-Kochendorf (Karte: http://osm.org/go/0DnV9kEb?m=).

„Professionell geht anders“, kommentiert Franz Wagner vom Bündnis Neckar castorfrei, „anscheinend gibt es Probleme mit der Anlegestelle in Obrigheim“. Dort wurde in den letzten Tagen eine Verstärkung der Schiffsrampe mit Betonblöcken und Stahlträgern angebracht und die eigentliche Rampe sieht wie ein Geröllhaufen aus. Heute früh traf dann das Baustellenboot Spira mit einem Bagger ein, um in der Anlegestelle zu arbeiten.


Bemerkenswert ist, welchen problematischen Fuhrpark die EnBW zusammen gestellt hat. Der unselbständige, 30 Jahre alte Leichter „Lastdrager 40“ mit einer darauf montierten „Garage“ für die drei Scheuerle-Transporter mit den Castoren wird geschoben vom Schubschiff „Edda“, das vor 4 Jahren auf dem Mittellandkanal spektakulär in Brand geraten war:
- http://www.neuepresse.de/…/B…/Brand-auf-dem-Mittellandkanal/
- http://www.neuepresse.de/…/Schlepper-Edda-brennt-auf-dem-Mi…
Als Reserve für einen Ausfall von „Edda“ fährt „Ronja“ mit, dieses Uralt-Schiff stammt wie das AKW in Obrigheim aus dem Jahr 1969.

„Lastdrager 40“ misst 81,39 m, „Edda“ ist 25,66 m lang, zusammen sind das 107,05 m und damit mehr als sie laut Genehmigung der Schiffsanlagestelle in Neckarwestheim haben dürften, und auch mehr als die zulässige Schiffslänge auf dem Neckar.

www.neckar-castorfrei.de

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