Der 12. Mai 1987 war einer jener Tage in der 36-jährigen Geschichte des Endlager-Projekts in Gorleben, an denen alles eine andere Richtung hätte bekommen können.
"So gesehen"- Kommentar zum parlamentarischen Untersuchungsausschuss über die Gorleben-Standortentscheidung in der Elbe-Jeetzel-Zeitung (Lüchow) vom 27. 4. 2013
Keine Einigung in Sicht:
Nach Informationen des Norddeutschen Rundfunk NDR könnte Schleswig-Holstein die Bereitschaft zur Aufnahme von Atommüll aus dem Ausland zurückziehen – der dann mit einiger Sicherheit wieder in Gorleben landen wird. Atomkraftgegner kündigen massive Proteste an. Wir blockieren den Castor - Du auch?
Mehrheit: »Auswahl beispielhaft und fortschrittlich»- Minderheit: »Willkürentscheidung»
gel Gorleben. Ob es ein alternatives Endlager-Suchverfahren mit oder ohne Gorleben gibt, steht nach wie vor in den Sternen. Das ist die eine Quintessenz der jüngsten Absprache zwischen Rot-Grün in Niedersachsen und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) für ein Suchgesetz nach einem Atommüll-Endlager.
fk Dannenberg. Jede Demonstration wirkt auch auf Außenstehende ein. Das gerade ist ihr Zweck: anderen auch gegen deren Willen das eigene Anliegen mitzuteilen.
Das kann auch Einschränkung der Bewegungsfreiheit bedeuten: wenn Marktplätze für Kundgebungen oder Straßen für Umzüge gesperrt werden müssen. Das gilt umso mehr, wenn Demonstrationen in Form von Blockaden stattfinden: wenn Fernfahrer Grenzübergänge versperren oder Traktoren die Castor-Transportstrecke.
Spanische Dokumentation über den Castor-Widerstand im Wendland. Sehenswert auch für die, die nicht Spanisch verstehen.
Un film sur la résistance anti-nucléaire au Wendland. Regardez-le meme si vous ne comprenez pas l’espagnol.
Der frühere Forschungsminister Riesenhuber wurde mal gefragt, weshalb die Erkundung des Salzstocks bei Gorleben weiter unter Bergrecht liefe statt unter Atomrecht. Normalerweise ginge es beim Bergrecht um die Ausbeutung von Bodenschätzen und das hier geförderte Salz sei doch eher lästig. Der Minister antwortete: "Heutzutage sind Hohlräume unsere Bodenschätze". Dazu passt der Leserbrief in der Elbe-Jeetzel-Zeitung: