Schacht KONRAD
Anti-Atomtreck 2018: Asse räumen - Konrad aufgeben
On-line gesetzt am 22. August 2018
zuletzt geändert am 23. August 2018
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Die AG Schacht KONRAD ruft gemeinsam in einem Trägerkreis dazu auf, am Samstag 20. Oktober ab 10 Uhr vom Standort des ehemaligen Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter-Lebenstedt in einem kreativ gestalteten unübersehbaren Treck aus Fahrzeugen aller Art zur Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in Peine zu ziehen. Die Homepage www.anti-atom-treck.de befindet sich zur Zeit noch im Aufbau, deshalb stellen wir den Aufruf sowie die Möglichkeiten, diesen Treck zu unterstützen, hier zur Verfügung. Aufruf | Unterstützer-Brief.
Für Rückfragen und weitere Informationen steht das Organisationsteam unter info@anti-atom-treck.de gern zur Verfügung. Save the date! Samstag, 20. Oktober ab 10 Uhr! Wir freuen uns auf euch!

https://ag-schacht-konrad.de/…/Tre…/Aufruf-Antiatomtreck.pdf

https://ag-schacht-konrad.de/…/T…/Brief-an-Unterstuetzer.pdf

Im Frühjahr diesen Jahres gab der Betreiber von Schacht KONRAD – die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) – bekannt, dass sich die Inbetriebnahme des geplanten Endlagers für schwach- und mittelradioaktiven Atommülls zum wiederholten
Male verschieben würde: Von 2022 auf 2027. Es dauert länger, es wird teurer, die
Diskrepanz zwischen Plan und Realität wird immer größer und bei alldem geraten Sicherheitsaspekte immer weiter in den Hintergrund. Zusätzlich wird das Projekt
augenfällig immer sinnloser: fehlende Rückholbarkeit, ungeklärte Transportfragen und für große Mengen schwach- und mittelradioaktiven Mülls wird ein weiteres Lager notwendig werden.
Gleichzeitig kommt die Rückholung des Atommülls aus der ASSE nicht voran obwohl die Zeit angesichts des drohenden Absaufens des Bergwerks davonläuft. Das zentrale Bauwerk für die Rückholung ist der neu zu errichtende Schacht 5.
Dessen Fertigstellung ist erst für 2028 geplant und muss dringend beschleunigt werden. Aus dem Desaster mit der ASSE hat die Bundesregierung Konsequenzen für den zukünftigen langfristigen Umgang mit dem Atommüll gezogen: Für ein Endlager darf kein vorhandenes Bergwerk genutzt und der Atommüll muss für einen langen Zeitraum rückholbar gelagert werden. Dies muss auch für Schacht KONRAD gelten!
• Die Rückholung des Atommülls aus der ASSE muss beschleunigt werden..
• Das Projekt KONRAD entspricht nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik.
• Ein Endlager KONRAD gefährdet über 25.000 Arbeitsplätze, die Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe und etwa 1 Million Menschen im Ballungsraum Braunschweig.

• Für Schacht KONRAD müssen endlich die notwendigen Konsequenzen aus dem Asse-Desaster gezogen werden.
• Das Projekt KONRAD muss aufgegeben werden.
• Die vorhandenen Ressourcen müssen auf die schnellstmögliche und sichere Rückholung
des Atommülls aus der ASSE konzentriert werden.

www.anti-atom-treck.de
Spendenkonto: AG Schacht Konrad e.V.; GLS Bank
IBAN DE76 4306 0967 4067 8836 00; Stichwort: T

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