Erfolgreiche Protestegegen Waffen-Dealer
Köln-Messe sagt ITEC ab
On-line gesetzt am 1. Dezember 2016
zuletzt geändert am 2. Dezember 2016
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Es gibt auch gute Nachrichten! Heute (am 30. 11. 16) wird im Stadtanzeiger auf Seite 24 berichtet, dass „die Köln-Messe den Veranstaltern der Militär- und Waffentechnik-Messe für 2018 eine Absage erteilt hat. Nach der letzten Messe in Köln 2014 hatten SPD, Grüne und Linke gefordert, dass die Messe der Itec keine Hallen mehr vermieten sollte.“

Dies ist sicher nicht zuletzt all denen zu verdanken, die beim letzten Mal die Aktionen gegen die Messe organisiert, koordiniert und daran teilgenommen haben. Das Bündnis gegen die Itec war außergewöhlich breit. Menschen aller Allersgruppen, Religionen und Nichtreligionen und aus sehr verschiedenen politischen Gruppen waren dabei.
Genauso vielfältig waren die Aktionen – von einer guten Öffentlichkeitsarbeit und Dialogen mit Vertretern im Stadtrat bis hin zu Mahnwachen und einer bunten und sehr kreativen Aktion um das Hotel der Waffenverkäufer.

Für mich war es eine der eindruckvollsten Aktionen, die ich je miterlebt habe. Und ich wage zu glauben, dass sie auch die beeindruckt hat, die in dieser Stadt Verantwortung tragen.

Mechthild Geue


(das Foto ist von einer Protestaktion in England, nicht aus Köln)

Die breiten Proteste anlässlich der Itec-Messe 2014 trugen offenbar Früchte:
http://www.ksta.de/koeln/-itec-bei-koeln-messe-protest-gegen-ruestungsmesse-1927434
Bei dieser Messe 2014 stellten rund 110 Rüstungsunternehmen ihre Neuheiten aus,darunter Lockheed Martin, Raytheon, Boeing, Rheinmetall und Thyssen-Krupp - für Fachbesucher und Militärs u.a. aus den USA, Europa, Pakistan, Saudi-Arabien und China.

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