Atommüll-Rückholung aus Asse II:
Zielt der Betreiber BfS absichtlich daneben?
On-line gesetzt am 29. Juni 2016

von Wo
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Hinweise mehren sich, dass viele Arbeiten nicht der Rückholung dienen,
sondern eine Vernässung und Flutung des Atommülls in der Asse vorbereite

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Betreiber der Schachtanlage Asse II erweckt nach wie vor den Eindruck, dass es nicht zielgerichtet handelt, um den Atommüll aus der Asse unverzüglich zurückzuholen. Das BfS verfehlt damit seinen gesetzlichen Auftrag.


Die Bürgerinitiativen, Gruppen und Einzelpersonen, die im Asse II-Koordinationskreis (A2K) zusammenarbeiten, warnen die Verantwortlichen und die Öffentlichkeit: bei dem gegenwärtigen Vorgehen des BfS besteht die große Gefahr, dass der eingelagerte atomare und chemotoxische Müll in Asse II vor der Rückholung absäuft. Das BfS betoniert Zugänge zu den Einlagerungskammern, es zerstört damit die vorhandene Drainage und provoziert, dass die Kammern noch stärker durchnässen.

Wir fordern:

- das BfS muss eine vernünftige Drainage der Atommüll-Kammern planen und umsetzen,

- das BfS muss den erforderlichen Bergungsschacht Asse 5 zügig bauen,

- das BfS muss die überfällige konkrete Rückholungsplanung beschleunigen.

Presseerklärung vom 29.6.2016 mit Erläuterungen und Dokumenten unter

http://aufpassen.org/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29_PE_AsseII-Koordinationskreis_Zielt_der_Betreiber_BfS_absichtlich_daneben.pdf

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